US-Präsident Donald Trump hat das Klimaschutzabkommen von Paris gekündigt. Die Medien überschlagen sich mit Berichten und Meinungen. Ich möchte hier lediglich auf eine Analyse von Spiegel Online verlinken, da ich glaube, dass sie die Folgen dieser Entscheidung für Umwelt, Wirtschaft und Globalität sehr objektiv und unaufgeregt darlegt.

Was der Ausstieg der USA für die Welt bedeutet

Ich hoffe sehr, dass sich durch diese Ereignisse alle anderen Staaten ermutigt und in der Pflicht sehen, ihre Absichtserklärungen schneller und effizienter als bisher umzusetzen.

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http://www.tatenfuermorgen.de/

Immerhin: Königsbronn, Neresheim, Heldenfingen, Giengen und Staufen sind aus der Region mit eigenen Veranstaltungen vertreten. Was ich vermisse: Aktionen von Unternehmen! Firmen aller Art, wo seid ihr? Habt ihr nicht einen ganz speziellen Auftrag in Sachen Nachhaltigkeit??? Was ich ebenfalls vermisse: Gemeinden!

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Eine vernetzte Welt gestalten – Entwicklungspolitische Themen während der deutschen G20-Präsidentschaft

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Vergangene Woche referierte Herr Dr. Gerd Müller, Bundesentwicklungsminister, in meiner Nachbarstadt Giengen zum Thema „Globalisierung gerecht gestalten“.

Für mich stand außer Frage, diese Veranstaltung zu besuchen. Erstens: wann kommt schon mal ein Bundesminister auf die Ostalb? (Nun gut: am 11.5. kommt Angela Merkel nach Heidenheim und wird vor und mit einem auserwählten Kreis von ehrenamtlich Tätigen sprechen.) Zweitens:  Globalisierung, Entwicklungshilfe und -arbeit oder Nachhaltigkeit sind Themen, die mich täglich beschäftigen.

Minister Müller sprach davon, dass die Industrienation lernen müssten, den Reichtum neu zu verteilen. Bricht man das herunter, bedeutet es, dass jeder einzelne sein Konsumverhalten überdenken und letztlich auch konsequent ändern muss, um auf globaler Ebene eine gerechtere Verteilung von Reichtum zu ermöglichen.
Was wir essen, tragen, besitzen, wie wir kommunizieren, uns vergnügen oder reisen hat gravierende Auswirkungen auf unsere Umwelt, die Arbeitsbedingungen von Menschen und die Stabilität und Entwicklung vieler Staaten,  von denen wir vielleicht höchstens einmal den Namen gehört haben. Es geht um nichts anderes als Zukunftssicherung.

Nicht umsonst beruht die Agenda der diesjährigen deutschen G20-Präsidentschaft auf den eng mit der Entwicklungsarbeit verknüpften Säulen „Stabilität sicherstellen“, „Zukunftsfähigkeit verbessern“ und „Verantwortung übernehmen“. 

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat auf seiner Website eine Sonderseite zu den Themen veröffentlicht, die den drei Agenda-Punkten zugeordnet sind:

https://www.bmz.de/de/service/sonderseiten/g20/start/index.html

Bei einem Ministerium, das sich für wirtschaftliche Zusammenarbeit einsetzt, sehe ich in vielen Bereichen, wie zum Beispiel beim Thema „Pandemien verhindern“ in erster Linie auch Absichten, neue Märkte für deutsche Unternehmen zu gewinnen. Welcher Pharmariese, welcher Hersteller von Medizintechnik, welcher Entwickler von IT- oder Energielösungen würde sich nicht freuen über neue Absatzgebiete für seine Produkte? Inwieweit eine verbesserte internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit auch zu einer gerechteren Verteilung des Reichtums – und eben nicht zu einer weiteren Ausbeutung durch „westliche“ Konzerne – führen wird, liegt ganz bestimmt auch wieder an unserer individuellen Einstellung zu Konsum und Verbrauch.

In diesem Zusammenhang interessant auch Dokumentation „Konzerne als Retter“ von Arte, die am kommenden Dienstag, 9.5., ausgestrahlt wird:

http://www.arte.tv/de/videos/059525-000-A/konzerne-als-retter

Copyright Foto: By Der Barbar (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

Verpackung = Müll. Oder geht das auch anders? Zu Besuch beim Erfinder des Greenspoons.

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Seit einiger Zeit versuche ich, jeden Tag ein wenig bewusster zu leben. Mehr dazu beizutragen, dass auch mein Sohn noch eine lebenswerte Welt vorfindet, wenn er erwachsen ist und vielleicht selbst an Familiengründung denkt. Die Fahrt zum Supermarkt wird durch Spaziergänge oder Radtouren für den Einkauf bei regionalen Bauern- und Hofläden ersetzt. Fast Food weicht saisonalem Selbstgekochten. Obwohl ich mich noch vor Kurzem nicht unbedingt zur Riege der Bio-Jünger gezählt habe, schaue ich mittlerweile doch häufiger auf die Produktionsmethoden von Lebensmitteln. Neben den Lebensmitteln ersetze ich andere Haushaltsprodukte wie Wasch- oder Spülmittel, Kleidung oder Kosmetika durch ökologische Alternativen. Als wesentlich teurer empfinde ich das nicht. Es erfordert aber ein konsequentes Umdenken in Sachen Einkauf und Verwertung.
Warum ich das alles mache? Vielleicht weil ich einfach das Gefühl habe, dass ich es muss. Dass es nur so weitergehen kann. Das Konsummodell meiner Großeltern und Eltern, Zeugen und Initiatoren des Wirtschaftswunders nach dem Zweiten Weltkrieg, halte ich für überholt und schädigend.

Vielfach fehlen jedoch Alternativen. Oder es ist schlicht nicht möglich, zum Beispiel das Auto kurz mal gegen ein neues Elektromobil einzutauschen. In diesen Fällen liegt mein Verständnis von Nachhaltigkeit darin, den Wert der Dinge möglichst zu erhalten und den Kauf neuer Produkte möglichst hinauszuschieben. So besitze ich mein Auto bereits seit über sieben Jahren, fast genauso alt sind mein Laptop und mein Handy. Altmodisch oder schon wieder im Trend?

Verpackungen als ökologische Herausforderung – Die Lösung: Greenspoon!
Die momentan größte ökologische Herausforderung im Familienalltag stellen für mich Verpackungen dar. Fast jeder Einkauf ist automatisch mit einer bestimmten Verpackung verbunden. Fast täglich ärgere ich mich über die immer noch überall zu findenden Plastik-Verpackungen – vor allem bei Bio-Lebensmitteln, was ja nun überhaupt nicht zusammenpasst!

Wie gut, dass es Start-Ups wie die Geschmacksentfaltung GmbH gibt. Geschäftsführer Jochen Gabler hat mit dem Greenspoon den weltweit ersten, faltbaren Löffel mit integriertem Teebeutel erfunden. Komplett kompostierbar und gesundheitlich unbedenklich, mit Tee vom Bio- und Fairtrade-zertifizierten Händler aus Deutschland. Mit diesem Konzept erreichte er Mitte März einen Platz auf dem Gewinnerpodest beim Regionalcup Heidenheim des ElevatorPitch Baden-Württemberg. Seine Idee hat mich sofort begeistert. Sie vereint ökologisches, nachhaltiges Denken mit Wirtschaftlichkeit und Innovationskraft.

Besuch beim Erfinder des Greenspoons
Ich durfte Gabler in seinen Geschäftsräumen im Aalener Inno-Z besuchen und einen Blick in die „Wiege des Greenspoon“ werfen.
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28.03.2017 Dokumentarfilm Bauer unser

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In mehreren – ausgewählten! – deutschen Kinos läuft momentan der Dokumentarfilm „Bauer unser“.  Der Film zeigt auf, wie Landwirtschaft heute funktioniert, welche Folgen Globalisierung und stetiges Wachstum auf die Produktion unserer Nahrungsmittel haben und auch, wie es anders gehen kann.

Hier der offizielle Trailer zum Film:

https://www.youtube.com/watch?v=7_nXbFiRYDE

Das Bild zum Film „Bauer unser“ ist entnommen von der offiziellen Facebook-Seite von Bauer unser (Chronik-Fotos).

16.12.2016 Weibischer Weihnachts-Wahnsinn

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oder: Mädels, besinnt euch, dann wird’s besinnlich!

Es ist wieder soweit. Weihnachten, das Fest der Sinne, naht!

So kurze Zeit vor den Festtagen funkelt und strahlt es aus allen Fenstern, erhellen Kerzen, Lichterbögen, Sterne und Lichterketten pünktlich ab fünf Uhr nachmittags die winterliche Dunkelheit. Unsere Augen, seit Wochen gewöhnt an Schummerlicht und Nebel, sehen selbst im Schlaf noch Blitze und gleißendes Licht.

Von den Weihnachtsmärkten – die meisten Waren haben wir längst abgeräumt, lediglich Restbestände werden feilgeboten – malträtieren Glühwein- und Bratwurst-Ausdünstungen unsere roten Nasen. Wie gut, dass auf dem Heimweg lieblichere Gerüche heranwehen: Wolken von Tee- und Plätzchenduft aus den hell erleuchteten Häusern.

Zuhause empfängt uns das Kind mit quietschendem Blockflötenspiel. Das Vorspiel der Schulklasse im Altenheim, beim Gottesdienst und vor Oma und Opa an Heiligabend soll schließlich perfekt klingen. Oh du fröhliche!

Im Hintergrund läuft im Radio – wie kann es anders sein – Wham’s „Last christmas“.

Und mitten in diesem Wirrwarr an visuellen, akustischen und olfaktorischen Reizen sind wir, die Frauen. Schon seit Tagen – gar Wochen! – am Shoppen, Dekorieren, Schmücken, Backen, Vorbereiten, Einladen, Organisieren. Maria, Joseph und der kleine Jesus? Sind uns gerade sowas von egal. Denn wir sind total genervt und völlig überfordert. Dabei sind wir ganz und gar nicht unschuldig daran, wie wir selbst Weihnachten empfinden und erleben.

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20.10.2016 Der Hype um die Rücksichtnahme

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Nachdem es einige Zeit sehr still war um altbekannte Werte, diese beinahe schon Relikte aus den Erinnerungen von Greisen und Altvorderen zu sein schienen, erleben Respekt, Achtsamkeit oder Rücksicht nun eine Renaissance. Jedoch weniger im Privaten, wo solche Tugenden eigentlich seit jeher von Generation zu Generation weitergegeben wurden und dafür sorgen, dass Gemeinschaften miteinander auskommen. Nein: Rufe nach Respekt, Rücksichtnahme und Anstand erschallen vermehrt und immer lauter aus den Zentralen der Konzerne. Gerade dort, wo man es am wenigsten vermuten würde, ist Rücksichtnahme der Trend der Stunde.

Wenn Sie das nächste Mal Zeitung lesen, dort ein Unternehmensbericht oder ein Interview mit einem Top-Manager ihre Aufmerksamkeit anzieht, dann achten Sie doch einmal darauf, was oder wen das Unternehmen jetzt oder künftig so alles berücksichtigt. Die weltweite Wirtschaftslage bei der Aufstellung der Unternehmensstrategie für das nächste Jahrzehnt? Die Bedürfnisse der Kunden bei der Entwicklung neuer Produkte? Die Anforderungen der Gesetzgeber, wenn es um die Einhaltung von Normen und Regeln geht? Die Belange der Lieferanten und Zulieferer? Den Lebensraum der vom Aussterben bedrohten Würfelnatter bei der Erschließung neuer Produktionsstätten? Oder sogar die Wünsche und Vorlieben der Mitarbeiter, indem man biologisch-vegane Mahlzeiten in der energieeffizienten Kantine und Rund-Um-die-Uhr-Kinderbetreuung im firmeneigenen Hort anbietet?

Und – fällt Ihnen was auf?

Es ist zu viel. Und damit wird es unglaubwürdig. Wo ist das Unternehmen, das ehrlich zugibt, Profit machen zu wollen und zu müssen? Warum muss ein klares Ziel wie Gewinnerreichung oder -erzielung so häufig verschleiert werden, indem man zu Werten greift, die in der Kapitalwirtschaft fehl am Platz sind? Wieso herrscht die gängige Meinung, jede noch so kleine Anstrengung hin zu einem „guten“ Unternehmen gleich ausufernd kommunizieren zu müssen? Sollen damit die Bedürfnisse der zahlreichen Anspruchsgruppen berücksichtigt werden?

Rücksicht sollten wir alle nehmen. Täglich. In einem angemessenen Ausmaß. Durch zu wenig Rücksichtnahme gilt man als Egoist und kaltherziger Mensch, durch zu viel als katzbucklerischer Diener ohne Rückgrat. Diese Balance gilt beim Miteinander und Teamwork in den Unternehmen und Betrieben genauso wie in der Freizeit, beim Sport oder in der Familie. Es ist nicht altmodisch, alten Menschen einen Sitzplatz im Zug oder Bus anzubieten, einer Frau mit Kinderwagen die Tür aufzuhalten oder schlicht leise zu sein, wenn andere konzentriert arbeiten. Im Gegenteil: es zeigt, dass ich die Bedürfnisse meines Gegenübers bewusst wahrgenommen habe. Die Tugend Rücksicht auf diese Art wiederzubeleben, kann für alle nur Gewinn bringend sein.

Copyright Foto: Sam Hood [Public domain oder Public domain], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ASLNSW_81868_Safety_device_for_children_crossing_the_road_Newtown_Public_School.jpg)

20.09.2016 „Bauer to the people“ oder Warum in der Ferne kaufen, wenn das Gute liegt so nah?

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Wann waren Sie zuletzt auf dem Wochenmarkt oder sogar in einem Hofladen, um Lebensmittel zu kaufen? Gibt es solche regionalen Einkaufsmöglichkeiten überhaupt in Ihrer Gegend? Und Gegenfrage: Wann haben Sie sich zuletzt über mangelnde Transparenz und Qualität in Bezug auf Lebensmittel beim Einkauf im Supermarkt geärgert?

Nach Jahren, in denen Lebensmittel vor allem billig sein mussten, sommers wie winters sämtliche Obst- und Gemüsesorten vorrätig und Exotisches täglich vom anderen Ende der Welt angeliefert werden musste, ändern nun viele Menschen ihr Konsumverhalten. Sie sehen, welchen Preis diese Billig- und Massenproduktion eigentlich hat: Wir wissen nicht mehr, woher unsere Nahrung stammt, wir wissen nicht, unter welchen Umständen sie produziert wurde und welche Substanzen sie außer den eigentlichen Grundzutaten noch enthält. Fast täglich erreichen uns Berichte und Bilder, die uns den Geschmack verderben an dem, was auf unseren Tellern landet. Infolgedessen steigt die Nachfrage nach biologischen, vegetarischen, veganen oder sogar gluten- und laktosefreien Nahrungsmitteln. Das erkennt natürlich auch die Industrie und stellt sogleich das Angebot entsprechend der Nachfrage um.

Und was passiert? Aus Nischenmärkten wird innerhalb kürzester Zeit wiederum ein Massenmarkt – mit derselben Unübersichtlichkeit und denselben Produktionsmustern wie bei konventionellen Lebensmitteln. Sind wir in einem Kreislauf gefangen, der uns keine Entscheidungsfreiheit lässt bei der Wahl unserer Lebensmittel?

Ich glaube nicht.

Lebensmittelkonsum: Das Umdenken hat begonnen

Den nächsten Schritt haben einige findige Leute bereits getan, indem sie sich rückbesinnen auf das, was zählt. Sie haben Food Assembly gegründet – ein soziales Unternehmen, das man gut als modernen Ableger des Wochen- oder Bauernmarkts bezeichnen kann.

https://www.youtube.com/watch?v=dJ3sPKHaeOU

Menschen, die Wert auf die Herkunft und Qualität ihrer Lebensmittel legen, kommen wöchentlich in einer Assembly (Versammlung) mit lokalen Erzeugern zusammen. Zuvor haben sie im Internet die Möglichkeit, sich die in der Assembly vertretenen Produzenten mit ihrem jeweiligen Angebot anzusehen und können exakt die Lebensmittel bestellen, die sie benötigen. Den lokalen Erzeugern – oft kleine Betriebe – bietet das Konzept eine gute Planbarkeit, neue Vertriebswege und die Einsparung von Kosten, die zum Beispiel für die Standgebühr auf einem Wochenmarkt anfallen würden. Kunden erhalten den direkten Kontakt zu den Erzeugern, da diese die bestellten Waren mit in die wöchentliche Assembly bringen, wo sie dann abgeholt werden können. Für Kunden und Erzeuger bedeutet die wöchentliche Zusammenkunft eine Möglichkeit zum geselligen Bei- und Miteinander.

Regionale Wirtschaft, Nachhaltigkeit, Lebensmittelqualität und gesellschaftlicher Austausch werden so gefördert. Read more „20.09.2016 „Bauer to the people“ oder Warum in der Ferne kaufen, wenn das Gute liegt so nah?“

01.09.2016 Neuer Lebensabschnitt

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Heute beginnt ein neuer Lebensabschnitt: die Wort-Werkstatt Wenta öffnet ihre Türen! Damit übe ich nun eine selbstständige berufliche Tätigkeit aus. Die Vorbereitungen waren anstrengend, haben aber auch Spaß gemacht. An diesem heutigen Gründungstag stehen noch viele offene Fragen im Raum. Die wichtigste davon ist sicher, ob mein kleines Unternehmen auf Dauer erfolgreich sein wird. Zum Glück gibt es viele Menschen, die mich im Vorfeld meiner Selbstständigkeit ermutigt haben, die sehr viel Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten haben und die vor allem auch da sind für Gespräche und Hilfe. Dafür bin ich dankbar.
Meinen ersten Arbeitstag in der Wort-Werkstatt starte ich mit der Veröffentlichung über die Geschäftsaufnahme und mit einem frohen Herzen. Willkommen in der Wort-Werkstatt!

(Copyright Foto Feuerwerk: By ericnvntr (DSC00633  Uploaded by Fæ) [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons)

16.08.2016 Andy Goldsworthy – der nachhaltige Künstler

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Es gibt im Bereich der schaffenden, bildenden Kunst nur einen Schöpfer, der mich beeindruckt: Andy Goldsworthy. Schon vor vielen Jahren erfuhr ich von seinen Skulpturen, die der Künstler aus der Natur heraus bildet, um sie im Einklang mit ihrem Umfeld wieder der Natur zu übergeben. Klingt abstrakt? Ein Beispiel:

Ein Steinbogen von Andy Goldsworthy
Ein Steinbogen von Andy Goldsworthy

Mit sehr viel Gespür für Formen und Zusammenhänge formt Goldsworthy aus natürlichen Gegenständen wie Hölzern, Steinen oder Blättern seine Kunstwerke. Oft befinden sich diese an genau den Stellen, an denen der Künstler zuvor die Materialien entnommen hat.

Detailverliebte Holzinstallation
Detailverliebte Installation aus Schiefer

Neben den kegelförmigen Steinhaufen, den Steinbögen oder den Mauern, die sich allesamt durch Stabilität, Unbeweglichkeit und Dauerhaftigkeit auszeichnen, bildet Goldsworthy oft filigrane Installationen, die den Elementen Wasser und Luft ausgesetzt sind. Gerade ihre Unbeständigkeit, die Auflösung in ihre Einzelteile, verursacht durch einen Windstoß, das Eintreffen der Flut oder einen heftigen Regenschauer machen die Faszination dieser Kunstwerke aus.

Ich denke, dass ein Künstler wie Andy Goldsworthy ein Vorbild ist für einen respektvollen und dabei äußerst kreativen Umgang mit der Natur. Er nimmt sich, was er für seine Arbeiten braucht – und gibt es wieder zurück. Wenn ich seine auf so unscheinbare Art perfekten Werke betrachte, bin ich verblüfft und bekomme große Augen. Ich fühle mich in eine Zeit zurückversetzt, in der ich Sandburgen am Meer gebaut und Blätter im Wald gesammelt habe. Die Erinnerung an Goldsworthys Kunst hat es geschafft, mich neu darüber nachdenken zu lassen, welchen Reichtum mir die Natur um mich herum täglich schenkt.

(Quellenhinweise:
Bail Hill Striding Arch, Peter Edwards [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons;
Slate patterns, Espresso Addict [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons;
Tilberthwaite Touchstone Fold, Espresso Addict [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons)